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Du.

Nein, keine Filmromanze, keine Liebe auf den ersten Blick, auch nicht auf den zweiten.
Jedoch wollte dich mein Körper schon bevor es mein Geist überhaupt erfasste, und dir erging es genauso. Es war ein Geheimnis, ein Versteckspiel. Ein Spiel für mich, für dich, für uns.
War es das wirklich? An dem Tag, als du auf einmal nicht mehr da warst, obwohl ich wusste, dass dieser Tag- dank unserer Unachtsamkeit- irgendwann komen wüde, wusste ich nicht, was er [diesr Tag] mit mir tun würde. Ich stürzte, ich fiel. Ich fühlte mich wie ein Kind, fortgerissen aus seinem Zuhause. Plötzlich war mein Lebensinhalt weg, ohne dass ich gewusst hätte, dass du dieser Inhalt warst. Noch schlimmer als ein gebrochenes Herz, ist das Wissen, die Liebe seines Lebens, aus Angst vor den Konsequenzen, weggeworfen zu haben. Mein Körper, meine Seele, mein Verstand verzehrte sich so sehr nach dir. Dich irgendwo zu sehen, nah und doch unsagbar fern, war, als würden tausend Tonnen Gestein versuchen mich zu zerquetschen. Unmöglich zu atmen,unmöglich an etwas [anderes] zu denken. Unmöglich die Augen abzuwenden, obwohl es doch so schmerzte.  
Doch du kamst wieder. Und ich wollte stark und kalt sein, doch dein Feuer brachte mich zum Schmelzen. Und ich merkte, dass es dir genau so erging. Und da ging es mir auf- dies war eine tragische Geschiche, aber nicht, weil die Liebe nicht erwidert wurde, sondern genau aus dem Gegenteil- weil sie erwidert wurde. Und es doch nicht sein durfte, konnte. Man sagt, dass Freundschaften vor Beziehungen gehen, aber ich ging letztendendes nicht danach. So gab ich dieses eine auf, um bei dir zu sein. Denn was brächte mir die Luft, wenn ich doch keine Lunge hätte, um zu Atmen?

7.3.10 18:45, kommentieren

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Wusstest du nicht?

Wusstest du nicht, dass du dir selbst die Beine stellst;
fragtest du dich nicht so oft, warum es schmerzte,
ohne zu wissen, dass du dir selbst wehtust?
Immer wieder, auf's Neue. Selig sollen die sein, die aus
Fehlern lernen, denn die's tun nicht viele, du nicht und
ich vergesse so schnell.
Doch das Gedächtnis ist mehr als nur das Gehirn; gibt es nicht
Berichte, über Organspenden, bei dem die Operierten auf einmal
die Angewohnheiten ihrer Spenden annahmen?
Aber was ist das Gedächtnis, was ist uns die Erinnerung,
wenn die Seele stirbt; doch nichts anderes als ein sachliches
Dokument; Information ohne Gefühl.
Ohne Gefühl gehst du dem nach, dem, was du immer tust,
du gehst mir nach;
du hast dich selber taub gemacht, um den Schmerz um die verlorene Liebe zu unterdrücken, der dich zu deinen Taten zwang; aber was bringen dir dann deine Taten für eine
Genugtuung, wenn du nichts fühlst? 
War es nicht so,
ist es nicht so, als seist du ein Computer, ein elektronisches
Hilfsmittel,
nichts weiter als etwas, was sich dem stummen Willen einer
höheren Macht zu beugen hat?
Eins eins null eins null null eins. Liebe Liebe Hass Liebe Hass Hass Liebe. Hass.
Du kannst dich nicht entscheiden; du hast dich schon entschieden-
du liebst den Hass. Zu mir.
War es nicht so, ist es nicht so, dass du dich in deinem Schmerz
suhlst, in deinem Unglück und dich mit angeblicher Überlegenheit präsentierst?
Ich gab dir Gründe mich zu hassen, denn durch Wut überwindet
man bekanntlicherweise den Riss im Herzen am schnellsten;
doch dein Herz heilte nicht- es gefror.

19.2.10 20:23, kommentieren

Er.

Eine Nachricht, eine alte. Nein, das hätte nichts geändert. Aber jetzt, grade jetzt, wo ich dachte, ich hätte die Ruhe vor ihm gefunden (auch wenn es sich anders anfühlte), da kommt so etwas. An dem ihn heute gar nicht mehr die Schuld trifft, eher mich, weil ich es erst heute sah. Und nun ist dieser Albtraum immer noch da und droht mich zu verschlingen. Jeder Gedanke an ihn, an das was er tat, an das was er sagte, ist wie der Sturz aus einem Fenster. Wieso verfolgt es mich so sehr, jetzt, da es nun doch entgültig vorbei zu sein scheint und ich doch, grade auch mit dir, in Sicherheit bin? Nun gut, wahrscheinlich braucht es länger Zeit, damit ich nicht mehr daran denke, aber warum habe ich das Gefühl, es würde schlimmer, je mehr er sich NICHT mehr meldet? Es kommt mir alles so vor, als warte er nur auf den richtigen Augenblick, den Punkt, an dem ich mich so in Sicherheit wiege, dass er einfach zuschlagen kann, egal wann, egal wo, egal auf welche Weise. Und dann wird es wieder losgehen. Ein endloser Kampf, um eine Sache, die er schon längst verloren hat.

11.2.10 18:35, kommentieren

Intro.

Durch die Liebe finden wir zum Schmerz. Und durch Schmerz finden wir zur Liebe. Indem ich litt, erkannte ich erst, dass ich
dich liebe. Und durch den Schmerz weiß ich erst zu schätzen, dass du mich liebst.
Ich will für dich all das sein, was du brauchst, all das, was du für mich bist. Bevor ich dich traf, war ich ein Fisch im Strom der Masse, nicht allein, jedoch einsam. Ich wusste nicht, was ich vergeblich suchte, bis du kamst und mir die Augen öffnetest. Du holst mich aus dem Abgrund meiner chronischen Melancholie, jedes mal, immer wieder. Allein der Gedanke an dich lässt mich den Tag durchstehen, und kein Menschengift, nicht einmal er, kann mir das Lächeln nehmen, das sich stehts auf's Neue auf mein Seele legt, wenn ich an dich denke.
Mein Herz- so dünn wie Glas, doch so undurchsichtig wie unruhiges Wasser, bewegt durch die Tropfen aus Tränen vergangener Zeit. Und du nahmst es in deine Hand und du konntest trotzdem hineinsehen. Für dich musste ich nicht über meinen Schatten springen, den dein helles Licht umarmte mich, sodass ich gar keinen Schatten mehr besaß.

"Ich öffne deine Augen und erkenne frei von Zweifel-
                        ja, ich liebe dich."

1 Kommentar 11.2.10 18:28, kommentieren

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